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Wie schon so oft in der Vergangenheit hat sich gezeigt, das uns Pausen im Spielbetrieb nicht bekommen. So endete dann auch gestern Abend verdientermaßen unsere Siegesserie vor 5022 Zuschauern mit einer 2:1 Heimniederlage gegen Heidenheim. Kurz nach dem Anpfiff war es noch Ismaili, der die Führung auf dem Fuss hatte, aber nicht verwerten konnte. Nach einer viertel Stunde waren es dann aber die Gäste, welche den kollektiven Tiefschlaf in der Waldhofabwehr sich zu Nutzen machten und uns zwei Buden einschänkten. Gerade beim 0:2 muß man sagen, das dieses Tor nie im Leben so fallen darf. Hier ist ab dem Mittelfeld jeder gefragt, ob er dies nicht hätte verhindern können. Ausgangspunkt einer langen Fehlerkette war in dieser Szene wohl Babatz, aber bevor jetzt wieder Gott und die Welt ihn zum Prügelknaben macht, gestern war es überraschenderweise fast die ganze Elf, welche durch hauptsächlich nervöse Fehlpässe und Unkonzentriertheiten auffiel. Man könnte fast sagen, das es nach Außen ein wenig so gewirkt hat, als nehme man das Spiel etwas auf die leichte Schulter. Erst nach dem 2:1 Anschlusstreffer, merkte man den Ruck der durch das Team ging und sie versuchten noch einmal alles um wenigstens das Unentschieden zu erreichen. Leider kam diese Attacke zu spät und man ging als Verlierer vom Platz. Jetzt heißt es eben in Schweinfurt gegen Großbardorf wieder zu alter Form zurück zu finden. Vielleicht ist bis dahin dann auch Örüm wieder etwas näher an der Mannschaft, um für die Innenverteidigung doch noch eine Alternativmöglichkeit zu haben! Das Schiedsrichtergespann agierte am gestrigen Abend auch Stellenweise etwas undurchsichtig, aber das soll sicher nicht der Grund für die verlorenen drei Punkte sein.
Für die Ostkurve gab es gestern auch nur zwei Extreme. Entweder total am Thema vorbei und zu leise oder megageil mit allen Kehlen die dort stehen. Warum man nach einem 0:2 eine Schalparade macht und ein “Blau und Schwarz” anstimmt ist sicher ebenso ein Geheimnis wie das tolle Anpeitschen unserer Mannschaft in dieser Situation mit einem “...und wir scheissen auf Saarbrücken blablablubb”. In Hälfte zwei zeigte die Ost dann ein spielbezogeneres Gesicht und gab endlich auch alles. Zwischenzeitlich zwar auch immer etwas ruhiger, aber spätestens war man sich nach dem Anschlusstreffer einig und zog gemeinsam, auch mit der Süd an einem Supportstrang! Dies hätte allerdings sicher auch schon nach dem 0:2 weiter geholfen! Logisch sitzt nach so einem Doppelschlag der Schock erst einmal tief, aber wenn ich von der Mannschaft ein Aufbäumen sehen will, muß ich als Fan selbst auch zeigen was ich beitragen kann! Ist nur meine Meinung... |
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