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Heimspiel gegen Heidenheim, das heisst normalerweise nichts Gutes. Genauso ging es auch am heutigen Nachmittag los. Heidenheim spielte einen ganz sauberen Fussball, den man beim SVW in den letzten Wochen, leider immer mehr vermisst. So kam es auch nach einem mustergültigen Konter folgerichtig zum 1:0 für die Gäste aus Heidenheim. Nach einem Elfmeter in Hälfte zwei kam es dann mit dem 2:0 richtig dick und im Block entlud sich der aufgestaute Frust, über die Leistungen der letzten Wochen und so kam es zu jeder Menge Protestgesängen, die mit dem Umzug einiger Fans der Ost in Richtung Haupttribüne ihren Höhepunkt fand. Es war an der Zeit, sich hinter der Trainerbank zu positionieren, und kund zu tun, was man vom derzeitigen Leistungspotential der Mannschaft hielt. Und mit Absicht, spreche ich hier vom abgerufenen Potential der Spieler, und nicht wie einige meinen, von einer vermeintlich schlechten Arbeit des Trainers. In der derzeitigen Situation, muß man wohl wirklich erkennen, das hier noch nicht alle Spieler auf dem Platz das abrufen, was sie eigentlich zu leisten im Stande sind. Denn gerade nach dem Umzug vieler ungehaltener Fans auf die Haupttribüne, zeigte die Mannschaft eine Reaktion und kämpfte sich nochmals zurück ins Spiel. Auf einmal war genau das zu sehen, was eigentlich so viele erwarten, Pressing und schnelles Spiel nach vorn. So kam es dann zum Anschlusstreffer durch Ekoto und in der späteren Folge noch zum völlig verdienten Ausgleich zum 2:2 Endstand durch Donkov, nach einer Da Silva Ecke, obwohl dieser eigentlich kurz vorher noch ausgewechselt werden sollte. Für die letzten 15 Minuten verdient sich die Mannschaft sicherlich Respekt, aber leider kann man die Zeit bis kurz vor den 2:1 Anschlusstreffer nicht einfach ausblenden und das es die Mannschaft kann, hat sie ja dann noch eindrucksvoll bewiesen!
PS: Nach dem Spiel, entlud sich der Frust vieler leider bei Da Silva, aber ob gerade er die richtige Ansprechstation für die Leistungen der letzten Zeit war, das wag ich zu bezweifeln! Hier sollte man vielleicht mit sich selbst so im reinen sein, um sich doch eher auf diejenigen zu konzentrieren, welche auch wirklich ihrem Potential hinterherhinken, und nicht genau denjenigen angreifen, welcher heute sein erstes Spiel seit langem gemacht hat und dann auch noch einer der besseren auf dem Platz war. |