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35 Waldhöfer waren es, die sich das Schlagerspiel gegen den Tabellenletzten SV Bonlanden live vom Gästeblock aus ansehen wollten. Die örtliche Polizei und der Bratwurstverkäufer waren allerdings auf um die 150 Waldhöfer eingestellt. Somit war wie so oft in letzter Zeit auch am gestrigen Abend das Polizeiaufgebot nebst Reiterstaffel völlig überzogen. Auch der Würstleverkäufer fing eilig an, die angetauten Würste wieder im Froster zu verstauen.

Das Spiel selbst ist schnell geschildert, anders als sonst ging heute mal der Gegner in Führung und wir durften zum Standartergebnis 1:1 ausgleichen. Wieder einmal war es Ken Asaeda, der sich allein dem Keeper gegenüber sah und die Kugel einschieben konnte und somit für die Fahrt durch zig Staus halbwegs versöhnte. Ansonsten fehlte in diesem Spiel alles, was wohl normalerweise zu einem Fussballspiel gehört. Der SVW zeigte nur gegen Ende mal kurz so etwas wie Siegeswillen und das war einfach zu wenig. Anstatt das Kellerkind aus Bonlanden mal frühzeitig zu stören und somit unter Druck zu setzen, schob man den Ball lieber seelenruhig in den eigenen reihen hin und her, ohne damit wirklich etwas bewegen zu können. Die Gemüter im einsamen Gästeblock wurden nur stets durch die Angriffslust unserer Kicker erhitzt, als man sich mit ansehen musste, wie stellenweise bis zu 8 (in Worten ACHT) Spieler in der eigenen Hälfte verblieben um die eigene Null im Toreverhältniss sicherzustellen. In kurzen Worten, ein ganz schwacher Kick gegen einen Gegner, den man wohl im nächsten Jahr nicht mehr in der Oberliga sehen wird.

Supportmäßig beließ man es heute bei zynischen Zwischenrufen und einem Sarkasmus, der manch einem Verantwortlichen wohl sicher die Tränen in die Augen getrieben hätte. Zum Spielende waren es dann auch nur Schilling, Gäng, Schwall und Dausel (der nicht einmal gespielt hat) die sich dem Gespräch mit den mitgereisten Fans stellten. In meinen Augen eine Unverschämtheit unserer restlichen Balltreter, den Fans nicht einmal für ihr Kommen zu danken, wenn man schon nur Fussballschonkost abliefert.

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Er stand tapfer seinen Mann!!!

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Trauriger Anblick!

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Die “Rheinauer Buuwe” nutzten die Halbzeit um ihre Fahne auf den Kopf zu stellen

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Redebedarf beim Anhang, leider die falschen Zuhörer!!!

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